KLIMAAKTIVISTEN VOR GERICHT: Angeklagter erwartet hohe Geldstrafe wegen Straßenblockaden

Nach Straßenblockaden im morgendlichen Berufsverkehr haben sich am Montag zwei Klimaschutzaktivisten der Protestgruppe Letzte Generation vor dem Stuttgarter Amtsgericht gegen den Vorwurf der Nötigung verteidigt. Die Männer im Alter von 28 und 34 Jahren sollen sich im Mai und Juni mehrere Male auf die Straße gesetzt haben. Allerdings nahm nur einer von ihnen auch auf der Anklagebank Platz - der andere wurde durch seinen Verteidiger vertreten, weil er nach Angaben der Richterin wegen zwei Sitzblockaden in München in Polizeigewahrsam ist. Seit Monaten blockiert die Gruppe deutschlandweit immer wieder Straßen und Autobahnen und fordert einen “Stopp des fossilen Wahnsinns“. Außerdem tritt sie für ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung ein sowie für eine Agrarwende, um Treibhausgase zu mindern. Der Verteidiger des abwesenden Stuttgarter Demonstranten wehrte sich vor Gericht im Namen seines Mandanten dagegen, dass alles, was die Aktivisten mach
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